Mit der Lokomotive zum SchießplatzVor fast 200 Jahren begann in Deutschland das Zeitalter der  Eisenbahn. Der 7. Dezember 1835 gilt offiziell als Startschuss für den  zivilen Schienenverkehr.

Rund ein Jahr vor der Einweihung schrieb  der aus Reutlingen bei Stuttgart  stammende Friedrich List, einer der  bedeutendsten deutschen Diplomaten, Wirtschaftstheoretiker und Eisenbahnpionier: „Ein Eisenbahnapparat dürfte größten Massen von  Truppen, Artillerie, Munition und Proviant den Transport ermöglichen.” Er sollte Recht behalten. Eineinhalb Jahrhunderte lang spielten die  Eisenbahntransporte für die Militärs eine wichtige Rolle.

In seinem  neuen Buch „Mit der Lokomotive zum Schießplatz" geht Autor Lenk von Mitte des  19. Jahrhunderts bis heute unter militärischen Gesichtspunkten auf  folgende Schienenverbindungen ein: Echazbahn, Donaubahn,  Hohenzollerische Landesbahn, Albbahn, Donaubahn, Illerbahn, Zollernbahn, Filsbahn, Brenzbahn sowie auf die Strecken von Amstetten nach  Laichingen und Gerstetten.

Dabei werden in erster Linie unter anderem  die ehemaligen und noch existierenden Garnisonen Ulm, Neu-Ulm,  Dornstadt, Münsingen, Breithülen, Feldstetten, Amstetten, Engstingen,  Urach, Sigmaringen und Stetten am kalten Markt beleuchtet.

Das Vorwort im Buch hat Eisenbahnexperte und Fernsehmoderator Hagen von Ortloff („Eisenbahn-Romantik”) geschrieben.

„Mit der Lokomotive zum Schießplatz” im im Wiedemann Verlag Münsingen erschienen (kartoniert, 21 x 28 Zentimeter, ISBN: 978-3-941453-19-7) und hat 368 Seiten mit mehr als 850 Fotos. Das Buch kostet 49,80 Euro plus 4,50 Euro  Porto und Versand. Es ist hier unter „Buch-Bestellung” per E-Mail zu erhalten.

Weitere Infos über das Buch und die Kaserne gibt es unter:

Link zur Homepage über Militärtransporte auf der Schwäbsichen Alb

Leos, Logistiker und Luftfahrzeuge „Leos, Logistiker und Luftfahrzeuge” heißt das 280-seitige Buch von Journalist und Reserveoffizier Joachim Lenk, das mit rund 1.000 Abbildungen und Fotos über die Rommel-Kaserne berichtet, die es in Dornstadt seit 1962 gibt. Dort waren stationiert das Panzerregiment 200, die Panzerbrigade 28, das Instandsetzungsregiment 21 sowie die Logistikregimenter 21 und 47.

Neben mehr als als 100 Kompanien und Mobilmachungsstützpunkten waren seit Anfang der 1960er-Jahre die  Panzerbataillone 281 und 284,  die Nachschubbataillone 210 und 220, das Panzergrenadierbataillon 282, das Transportbataillon 210, das Instandsetzungsbataillon 220, das Logistikbataillon 471 sowie das Versorgungs- und Ausbildungszentrum 473 in der Rommel-Kaserne  untergebracht. Alle Verbände werden ausführlich vorgestellt.

Außerdem gibt es ein Kapitel über den angrenzenden Standortübungsplatz, der 1883 ins Leben gerufen wurde und heute noch in Betrieb ist. Zudem berichtet das Buch über den ehemaligen Militärflugplatz in der Gemeinde, der, mit Unterbrechungen, von 1917 bis 1945 existiert hat.

Der Generalinspekteur im Ruhestand, General Wolfgang Schneiderhan, dessen militärische Laufbahn einst in der Rommel-Kaserne begonnen hatte, schrieb das  Vorwort.

“Leos, Logistiker und Luftfahrzeuge” ist im Wiedemann-Verlag Münsingen erschienen und hat 280 Seiten (kartoniert 21 x 28 Zentimeter, ISBN 978-3-941453-08-1). Das Buch mit knapp 1.000 Fotos und Abbildungen ist hier unter „Buch-Bestellung” für 38,00 Euro plus 3,90 Euro für Verpackung und Versand zu bestellen.

Weitere Infos über das Buch und die Kaserne gibt es unter:

Link zur Homepage Rommel-Kaserne

Soldaten, Sprengköpfe und scharfe Munition.Mit der Munitionsanstalt Haid beginnt im Jahr 1939 die Geschichte des Standortes Großengstingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entsteht auf dem fast völlig ausgebombten Gelände zuerst eine Lungenheilanstalt, bevor dort bis Ende der 50er-Jahre  Heimatvertriebene und Flüchtlinge untergebracht sind. 1958 ziehen die ersten Soldaten in die neu gebaute Eberhard-Finckh-Kaserne ein. Bis zur Schließung der militärischen Anlage 1993 sind dort unter anderen Verbände wie das Panzerbataillon 322, einige Fallschirmartilleriebataillone, das Beobachtungsbataillon 270, das Instandsetzungsbataillon 210 sowie das Raketenartilleriebataillon 250 stationiert.

Nur einen Steinwurf davon entfernt befindet sich von 1969 bis 1992 das Sondermunitionslager Golf, in dem die US-Armee nukleare Sprengköpfe in streng bewachten Bunkern aufbewahrt. Das ruft Tausende von Menschen der Friedensbewegung auf den Plan, die dort fast zehn Jahre lang in unregelmäßigen Abständen für den Abzug der atomaren Waffen demonstrieren.

„Soldaten, Sprengköpfe und scharfe Munition“  heißt das Buch von  Joachim Lenk,  das das militärische Leben auf der Haid auf 232 Seiten mit  mehr als 550 Fotos und Abbildungen Revue passieren lässt. Es ist im Wiedemann-Verlag Münsingen erschienen (kartoniert, 21 x 28 Zentimeter, ISBN: 3-9810687-2-6). Das Nachschlagewerk ist unter „Buch-Bestellung” für 29,90 Euro plus 3,90 Euro für Verpackung und Versand zu bestellen. 

Weitere Infos übers Buch und die ehemalige Kaserne gibt es unter:

Link zum Standort Engstingen.

Im Wiedemann-Verlag Münsingen sind weitere Publikationen zum Thema Bundeswehr und Militär erschienen:

Herr Pfarrer, ich glaube, der Spieß dreht durch.

„ . . . Herr Pfarrer, ich glaube, der Spieß dreht durch”: Von  Eduard Seng: Heiter-besinnliche Erinnerungen an die Lehrjahre eines schwäbischen Pfarrers bei der Bundeswehr. 144 Seiten, 9,20 Euro.

Das hier aufgeführte Buch ist ebenfalls  unter dem Link „Buch- Bestellung” auf dieser Homepage zu beziehen. Porto und Verpackung kosten 1,45 Euro.